Magdeburg für Menschen

Ich kandidiere am 9. Juni 2024 für den Stadtrat in Magdeburg mit meinem persönlichen Zehn‑Punkte‑Programm:

1.
um Schwächeren eine weitere Stimme im Stadtrat zu geben.
2.
um die Digitalisierung und Kundenfreundlichkeit der Stadtverwaltung voranzubringen.
3.
um mich für lebendige, gegrünte Stadtteile einzusetzen, in denen Familien mit ihren Kindern sicher und gerne leben
4.
um Senior*innen mit geeigneten Maßnahmen die Angst vor Vereinsamung und mangelnder Sicherheit zu nehmen
5.
um Menschen, die sich für Magdeburg als neuen Lebensmittelpunkt entscheiden, eine echte Willkommenskultur erfahren lassen
6.
um Mobilitätseingeschränkten Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, Sehbehinderten und Kinderwagen bessere Fußwege und freie Überwege zu garantieren
7.
um den Verkehrsraum so aufzuteilen, dass auch Menschen ohne Auto sich in der Stadt sicher und komfortabel bewegen können
8.
um eine Ansiedlung und Förderung von Betrieben zu unterstützen, die gute, nachhaltige und fair bezahlte Arbeitsplätze bieten
9.
um Orte zu gestalten oder zu erhalten, an denen Kultur für alle Menschen eine Chance zur Entwicklung hat
10.
um eine attraktive, vielseitige und zukunftsorientierte Kita- und Schullandschaft zu unterstützen, wo Mehrsprachigkeit und Digitalisierung altersgerecht vermittelt werden und unserer Gesellschaft neue Optionen bieten.

Über mich:

Ich bin Thorsten Giefers (Jahrgang 1967), Familienvater, gelernter Gärtner, studierter Sozialarbeiter und in Anstellung als Geschäftsführer einer sozialen Organisation. Seit 30 Jahren lebe ich in Magdeburg und bringe mich seit dem ersten Tag auf vielen Ebenen ein, um insbesondere für die Interessen von Kindern, Familien und Senior*innen meine Stimme zu erheben. Ziel sind lebenswerte, sichere und grüne Stadtteile mit bezahlbarem Wohnraum für Alle.

Neben meinem Engagement für die Betreuung und Begleitung der eigenen Kinder, engagiere ich mich für den Kinderschutz und Verkehrssicherheit in Magdeburg. Im Mittelpunkt meiner eigenen Fortbewegung steht ein altes Reiserad, das schon den Kinderanhänger der Familie zog, mich fast täglich zur Arbeit bringt und auch in meiner Freizeit ein treuer Begleiter ist. Mit dem Fahrrad habe ich alle Länder in Europa, viele arabische und einen afrikanischen Staat besucht und dabei viele Menschen, Kulturen und Religionen kennengelernt.

Gesellschaftliches Engagement:

In den Achtzigern habe ich die lokale Gruppe von Robin Wood in Paderborn gegründet, um Aktionen gegen das Waldsterben zu initiieren. Zudem war ich aktives Mitglied beim örtlichen ADFC in der ostwestfälischen Domstadt (z.T. als ehrenamtlicher Pressesprecher), ich initiierte die Gruppe PagA (Paderborner gegen Atomkraft), engagierte mich mit symbolischen Beträgen bei der Buker Winkraft GmbH&Co. KG oder wurde Mitglied in der taz-Genossenschaft. Beides besteht noch immer. In meiner Magdeburger Zeit kam noch ein Engagement in der Helionet eG (über ein Solardach auf einer Salber Schule) hinzu.

In meiner Ausbildungszeit als Gärtner unterstützte ich die Jugendberufsgruppe „Junggärtner“, in meiner Studierendenzeit war ich ein Jahr Pressesprecher des Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AStA) der Gesamthochschule Paderborn (initiierte Aktionen gegen studentische Wohnungsnot, für das Semester-Ticket und gegen den Irak-Krieg). Nach meinem Studium als Sozialarbeiter baute ich den entsprechenden Berufsverband mit einer Neugründung der Ortsgruppe des DBSH in Magdeburg auf.

In Magdeburg bin ich fast seit seiner Gründung Mitglied im Verein Bürger für Stadtfeld. Ich war zudem lange Mitglied im Deutschen Familienverband (DFV) und fjp>media. Immer noch engagiere ich mich für den ADFC Magdeburg und den Familienhaus Magdeburg e.V., zu dessen Gründungsmitgliedern ich gehöre.

Über Letzteren wurde ich auch als Vertreter in den Verein Magdeburg für Europa entsandt. Diesem Verein sitze ich seit 2023 als Vorsitzender vor, um für Magdeburg bis zu 11 Mio. europäische Fördermittel zu sichern.

In der ALTEN Neustadt fungiere ich seit 2022 als Sprecher der örtlichen Stadtteil- bzw. GWA-Gruppe, um Bürger*innen-Anliegen ein entsprechendes Forum zu geben.

Über mein Studium entstanden Kontakte zu Organisationen, die sich im Süden von Uganda bei der Hilfe bei der Bekämpfung der Folgen der HIV-Erkrankung einsetzen. Hierzu gehören insbesondere Waisenkinderprojekte.

Als von einer Sehbehinderung betroffener Mensch bin ich vor Kurzem dem Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt beigetreten.

Grünes Engagement:

Seit 1982 engagiere ich mich bei den GRÜNEN. In der Aufbauphase der Partei habe ich mich im Umweltarbeitskreis eingebracht (z.B. Kampagnen gegen den sauren Regen und das AKW Würgassen) oder die Jugendarbeit unterstützt. Ende der achtziger Jahre war ich für fünf Jahre der jüngste „Ratsherr“ der Stadt Paderborn.

Nach meinem arbeitsbedingten Umzug in die Landeshauptstadt Magdeburg engagierte ich mich hier für BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN. Seit rund einem Vierteljahrhundert bin ich berufener Bürger im Jugendhilfeausschuss der Landeshauptstadt. 10 Jahre war ich Stadtrat. In dieser Funktion war ich u.a. Vorsitzender des Gesundheits- und Sozialausschusses. In anderen Phasen war ich dort als sachkundiger Bürger vertreten.

Inzwischen habe ich mit Gleichgesinnten den Arbeitskreis Soziales beim KV Magdeburg gegründet. Er unterstützt die Partei und Fraktion mit Inputs zu sozial- und jugendpolitischen Themen.